Theaterpädagogik

Die Fortbildung richtet sich an alle, die ein grundsätzliches Interesse an theaterpädagogischen Inhalten und Methoden mitbringen.
Insbesondere sollen hierbei Personen angesprochen werden, die in pädagogisch und/oder psychosozialen Arbeitsfeldern tätig sind oder tätig sein wollen.

Die TeilnehmerInnen lernen das Theatermachen und -spielen von Grund auf und als pädagogische Ausdrucks- und Lernform kennen und anzuwenden.

Sie erhalten auf diesem Weg ein solides Fundament für ihre künftige theaterpädagogische Arbeit.

  • 2-jährige Fortbildung (624 Ustd.)
  • Start des neuen (29.) Lehrgangs:  März 2025
  • immer montags von 18.15 - 21.30 Uhr
    plus Wochenenden
  • Diese Fortbildung wird vom Bundesverband Theaterpädagogik (BUT) empfohlen.

Teilnehmer/innen – Stimmen


Informationen zur Fortbildung:

Aufbau der Fortbildung:

Die Fortbildungsdauer beträgt zwei Jahre und umfasst 624 Unterrichtsstunden, die sich in 18 Wochenendseminare
(Sa. 10 – 17 Uhr, So. 10 – 14 Uhr), eine Projektwoche und regelmäßige wöchentliche Kurstreffen
(dienstags, 18:15 – 21:30 Uhr, nicht in den Schulferien) aufgliedern.

  • 1. Jahr:  Theaterpädagogik: Grundlagen
  • 2. Jahr:  Theaterpädagogik:  Vertiefung

Kosten:

  • Monatlich 180.- € / 165.- € ermäßigt

WE-Termine:

Hier die Wochenendtermine für das erste Fortbildungsjahr (genaue Termine folgen)
jeweils Sa 10 -17 Uhr und So 10 - 14 Uhr

März - Gruppenbildung: Übungen, Spiele, Warm Ups
April - Methoden der Theaterpädagogik
Mai  -  Atem und Stimme
Juni  -  Körper und Bewegung
Juni  -  Körper und Bewegung
Aug  -  Rollenarbeit
Sept -  Regiearbeit
Nov  -  Regiearbeit
Dez  - Improvisation
Jan   -  Theater mit Kindern

Änderungen vorbehalten

Abschluss:

Am Ende der Fortbildung erhalten die TeilnehmerInnen ein ausführliches Zertifikat über die Inhalte der Fortbildung und den erfolgreichen Abschluss.
Eine  Kooperation mit dem „Arbeitskreis soziale Bildung und Beratung“

Einführung:

In keinem anderen kulturellen Bereich – sei es Musik, bildende Kunst, Literatur – findet eine so direkte körperliche und geistige Auseinandersetzung mit der eigenen Person und einem Gegenüber statt wie im Theater.
Die zu gestaltenden Materialien sind die unmittelbaren und menschlichen Verhaltensweisen selbst: Sprache, Bewegung, Mimik, Interaktion und Gestik.
Alle diese sind alltägliche Kommunikationsäußerungen. Im Theater lassen sich alle Inhalte transportieren, alle Aussagen und Gefühle vermitteln, die in zwischenmenschlichen Interaktionen und Aktionen ausdrückbar sind.

Zielgruppen:

Die Fortbildung richtet sich an alle, die ein grundsätzliches Interesse an theaterpädagogischen Inhalten und Methoden mitbringen.
Insbesondere sollen hierbei Personen angesprochen werden, die in pädagogisch und/oder psychosozialen Arbeitsfeldern tätig sind oder tätig sein wollen:

  • Kindertagesstätten
  • Schulen, Hochschulen, Akademien
  • Theater, freie Theater, Amateurtheater
  • Theaterpädagogische Zentren
  • Jugend- und Bürgerzentren
  • Einrichtungen für Behinderte, Senioren, MigrantInnen
  • Krankenhäuser, Rehabilitation, Prävention
  • Sozialtherapie
  • Kirchen
  • Bildungsinstitutionen, Kulturzentren
  • Kunstschulen, Jugendkunstschulen
  • Wirtschaft und Industrie

Fortbildungsziele:

Wesentliches Ziel der Fortbildung ist die Erweiterung der theaterpädagogischen Kompetenzen.
Dieses Ziel soll durch die praxisorientierte, gleichwohl auch theoretisch fundierte Auseinandersetzung mit Spiel- und Probenprozessen innerhalb einer Gruppe erreicht werden.
Zentrale Aufgabe der Fortbildung ist die Förderung und Vertiefung der persönlichen Ausdrucksmöglichkeiten und spielerischen Fähigkeiten, sowie die Erprobung und gedankliche Reflexion von Spielprozessen innerhalb einer Gruppe.
Die TeilnehmerInnen lernen das Theatermachen und -spielen von Grund auf und als pädagogische Ausdrucks- und Lernform kennen und anzuwenden.
Sie erhalten auf diesem Weg ein solides Fundament für ihre künftige theaterpädagogische Arbeit.

Fortbildungsinhalte:

  • Basistraining: Körper, Bewegung, Atem, Stimme, Rhythmik, Schauspieltraining
  • Tanz und Bewegung, Rhythmik
  • Kreatives Schreiben und szenisches Improvisieren
  • Biografisches Theater
  • Improvisationstechniken (Johnstone)
  • Rollenstudium, Inszenierung, Textarbeit
  • Dramaturgie und Dramenanalyse
  • Theaterpädagogische Theorie
  • Schauspielgeschichte
  • Regiekonzepte, Regiearbeit
  • Theater mit Kindern
  • Ensemblearbeit
  • Gruppensupervision

DozentInnen:

  • Wilhelm Neu Theaterpädagoge (BUT), Dipl.-Sozialarbeiter, Basis-Übungen und Spiele, theaterpädagogische Theorie und Praxis, Ensemblearbeit
  • Judith Behrens Diplom-Schauspielerin, Sprecherzieherin Atem-Stimme, Rezitation
  • Gabriele Brüning Schauspielerin, Theaterpädagogin, Rollenarbeit, Textarbeit, Regiearbeit
  • Christian Berlin  Theaterpädagoge, Improvisationstheater
  • Johanna Kollet Schauspielerin, Theaterpädagogin, Körper und Bewegung, chorisches Spiel
  • Christin Hüllsieck Theaterpädagogin (BUT), Musikerin biografisches Theater, Methodik/Didaktik
  • Frank Timmermann Theaterpädagoge, Theater mit Kindern, Projektwoche
  • Kathrin Marhofen Theaterpädagogin
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